
Warum Ihre Infrarotheizer ständig kaputtgehen – und wie man das wirklich behebt
Hier ist ein kleines Geheimnis bezüglich der Ersatzheizelemente: Die meisten von ihnen „brennen“ eigentlich nicht aus. Die Filamente sind in der Regel in Ordnung. Der eigentliche Übeltäter ist jener kleine Bereich, an dem das Elektrokabel in den Quarz- oder Keramikrohr eindringt. Wenn diese Abdichtung nicht perfekt ist, bietet sie Feuchtigkeit und Schmutz den Weg ins Innere des Geräts – und zerstört somit alles.
Das Problem mit „billigen“ Abdichtungen
Viele günstige Ersatzteile verwenden einfaches Silikon oder billiges Epoxidharz. Auf dem Papier scheinen diese Materialien in Ordnung zu sein. In der Praxis können sie jedoch die hohen Temperaturen nicht aushalten. Stellen Sie sich vor: Die Heizgeräte werden heiß, dann wieder kalt – immer wieder. Dadurch entstehen Spannungen, die dazu führen, dass die billigen Abdichtungen reißen. Sobald eine kleine Lücke entsteht, kann Sauerstoff eindringen und die inneren Verbindungen zerstören. Dadurch entstehen Hotspots, die Isolierung versagt – und schließlich kommt es zu einem Kurzschluss.
Wir machen das anders: Wir verwenden OEM-hochwertige Abdichtungen sowie Industriepolymerien, die mit dem Rohr mitwachsen und -schrumpfen. Dadurch wird verhindert, dass feuchte Luft ins Innere des Geräts gelangt.
Es ist mehr als nur ein Wartungsproblem
Eine undichte Abdichtung stellt eine große Sicherheitsgefahr dar. Wenn Feuchtigkeit auf einen leitenden Draht bei 220 V oder 380 V trifft, entsteht ein Kurzschluss. Das ist sicherlich nichts, was man in seiner Werkstatt haben möchte.
Achtung: Selbst eine IP65-Zertifizierung ist kein magischer Schutz. Wenn man die Heizgeräte bis an ihre Grenzen belastet, ohne dass es genug Luftzirkulation gibt, wird die Außenhülle des Kabels trotz der Abdichtung beschädigt. Außerdem sollten die Kabel etwas Spiel haben – wenn sie zu straff gezogen werden, entsteht mechanischer Druck auf die Abdichtung, wodurch diese herausgedrückt wird.
Wenn Sie die Heizgeräte austauschen, achten Sie darauf, dass das Ersatzteil die gleiche Drahtstärke sowie die gleiche Abdichtungsmethode wie das Original hat. Nur so können Sie die Sicherheitsstandards gewährleisten und weitere Reparaturen vermeiden.