
Warum Sie Ihre alten Heizlampen im Badezimmer gegen Infrarotheizgeräte austauschen sollten
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass diese alten Heizlampen immer genau dann ausfallen, wenn man sie am meisten braucht?
Das ist ein klassisches Problem. Badezimmer sind im Grunde genommen Dampfbäder – und all dieser Feuchtigkeit gelangt letztendlich in den Heizer hinein. Dadurch werden die Glühfäden beschädigt oder es kommt zu Kurzschlüssen. Plötzlich muss man sich in einem Handtuch wärmen.
Deshalb wechseln alle auf Infrarotheizgeräte mit hohem IP-Schutzgrad. Sie sind dafür konzipiert, in feuchten Umgebungen zu funktionieren.
Der Unterschied liegt darin, wie man die Wärme wahrnimmt.
Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft zu erwärmen. Doch wenn es im Raum zieht oder die Tür geöffnet wird, verschwindet die warme Luft einfach wieder. Das ist eine Verschwendung.
Infrarotheizgeräte funktionieren anders: Sie kümmern sich nicht um die Luft. Stattdessen senden sie Wellen aus, die Ihre Haut sowie die Oberflächen um Sie herum direkt erwärmen. Es ist, als würde man an einem kalten Tag in Sonnenlicht treten – man spürt die Wärme sofort.
Über den IP-Schutzgrad
Sie werden Angaben wie IP44 oder IP65 sehen. Einfach ausgedrückt bedeutet das, dass das Gerät gut abgeschlossen ist. Dampf und Wasserdroppen können nicht bis zu den elektrischen Komponenten vordringen. Das schützt nicht nur vor Stromschlägen, sondern auch das Glas. Sie wissen ja, wie Glasscheiben splittern können, wenn kaltes Wasser auf etwas sehr Heißes gegossen wird. Diese Geräte sind so konstruiert, dass sie solche Temperaturschwankungen aushalten können, ohne zu zerbrechen.
Einige Tipps zur Installation
Diese Geräte werden an der Decke angebracht und direkt mit der Steckdose verbunden. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Schalter verwenden, der den Feuchtigkeitsbedingungen standhält.
Ein weiterer Tipp: Achten Sie darauf, wo Sie das Gerät installieren. Infrarotwärme breitet sich in Form eines „Kegels“ aus. Wenn Sie das Gerät zu hoch montieren, werden Sie kaum Wärme spüren. Zu niedrig montiert, fühlt es sich an, als stünden Sie unter einer Heizlampe – es wird an einer Stelle viel zu heiß. Sie müssen den optimalen Platz finden, damit die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt wird.
Außerdem muss die Belüftung im Badezimmer nicht mehr so intensiv arbeiten, um den Dampf zu entfernen. Dadurch wird der ganze Raum angenehmer.