
Hören Sie auf, den Spiegel im Badezimmer abzuwischen!
Wir alle kennen dieses Problem: Man kommt aus der Dusche, will sich rasieren oder schminken – und blickt in eine Wand aus weißem Nebel. Die meisten Menschen wischen den Spiegel einfach mit einem Handtuch ab – doch das hinterlässt meist Streifen auf dem Glas.
Wir haben herausgefunden, dass es eine bessere Lösung gibt. Anstatt zu warten, bis der Dampf verschwindet, verwenden wir Infrarotheizungen, um die Kondenswasserbildung bereits im Keim zu stoppen. Und da wir im Zeitalter der Smart Homes leben, lassen wir diese Heizungen mit Ihrem Smart Home kommunizieren.
So funktioniert es eigentlich:
Das Geheimnis liegt in einem flach angeordneten Infrarot-Heizelement. Während herkömmliche Heizungen einfach die Luft erwärmen, wirkt das Infrarot-Heizelement direkt auf das Glas. Es geht sehr schnell – sobald Ihr Smart Home das Signal sendet, beginnt der Spiegel sich zu erwärmen.
Aber man muss auf die Leistung achten. Je nachdem, wo Sie wohnen, beträgt die Spannung entweder 110 V oder 220 V. Der Schlüssel ist es, die Leistung richtig einzustellen. Wenn man zu viel Leistung verwendet, um sofort Wärme zu erzielen, kann das dazu führen, dass der Stromkreis unter Last gerät – gerade dann, wenn man einen Föhn anschließt. Niemand möchte schließlich, dass das Licht ausgeht, während man sich die Haare trocknet.
Es fühlt sich an wie Magie…
Der beste Aspekt ist die Automatisierung. Man möchte schließlich nicht mit einer App hantieren, während man noch nass ist. Stattdessen wird die Heizung so eingestellt, dass sie automatisch aktiviert wird, sobald man ins Badezimmer geht. Vielleicht erkennt ein Bewegungsmelder im Flur, dass man zum Badezimmer geht – oder Ihre „Wake-Up“-Routine startet um 7 Uhr morgens. Wenn man dann durch die Tür tritt, ist der Spiegel wieder klar sichtbar.
Was die Hardware angeht: Sie ist fast unsichtbar. Wir verwenden winzige Folien- oder Quarzstreifen, die direkt auf die Rückseite des Glases geklebt werden. Ein Hinweis: Stellen Sie sicher, dass Ihr Spiegel temperiert ist. Andernfalls kann die konzentrierte Wärme dazu führen, dass das Glas Risse bekommt – das sieht wirklich nicht gut aus.
Die echten Kompromisse…
Die Fernbedienung ist zwar praktisch, doch dadurch werden die Verkabelungen etwas komplizierter. Man kann das Gerät nicht einfach in eine Wandsteckdose stecken – es muss in eine Verteilbox eingebaut werden.
Wenn man eine sofortige Erwärmung möchte, sollte man auf cloud-basierte Lösungen verzichten. Solche Lösungen können verzögert reagieren. Wir verwenden lieber lokale Protokolle wie Zigbee oder Matter – das ist schneller, zuverlässiger und einfach besser.